München (ots) - Das Deutsche SportFernsehen DSF ist neuer Fernsehpartner der Deutschen Supertourenwagen-Meisterschaft (STW). Die vom ADAC veranstaltete Topserie im deutschen Motorsport wird sowohl am Samstag (Training) als auch am Sonntag (Sprint und Rennen) live und in voller Länge zu sehen sein. Eingebettet sind diese Live-Sendungen jeweils in komplette Motorsportnachmittage von samstags fünf und sonntags dreieinhalb Stunden Länge, die auch das Rahmenprogramm der STW ausgiebig darstellen.
Ergänzt wird die ausgiebige Berichterstattung durch die Talksendung "Warm Up", in der Motorsportexperten künftig auch über STW-Themen diskutieren werden und das ADAC-Magazin, das in der Woche nach dem STW-Event noch einmal die wichtigsten Höhepunkte des Wochenendes zeigt. "Die umfangreiche Berichterstattung unterstreicht den hohen Stellenwert der STW-Meisterschaft für das DSF", erläutert Rainer Hüther, Geschäftsführer des Münchner Sportsenders. "Motorsport ist ein wichtiger Baustein im DSF-Programm, der in besonderem Maße Männer anspricht und von daher exzellent zu uns paßt." Voraussichtlich wird am Sonntag abend zusätzlich ein Motorsportmagazin gesendet, bei dem natürlich die STW-Meisterschaft wieder die Hauptrolle spielen wird.
Die neue Partnerschaft mit dem DSF wird auch von den STW-Teams positiv aufgenommen. Zur Zeit besteht das Starterfeld aus mindestens 17 Fahrzeugen und fünf verschiedenen Fabrikaten. "Da wir noch weitere konkrete Anfragen haben, halte ich ein Feld von rund 20 Autos für möglich", erklärt Hans-Jörg Weick, Geschäftsführer der ADAC Motorsport GmbH nach einem Meeting der Teammanager am Mittwoch in München.
Die Spitze der Starterliste bilden drei Opel Vectra, also genau das Fahrzeug, das bereits 1998 das erfolgreichste der STW-Meisterschaft war. Daneben wird vor allem der neue Honda Accord des JAS-Teams mit Gabriele Tarquini und Tom Kristensen zu den Favoriten gezählt. Das Abt-Team setzt zwei Audi A4 quattro ein, während das italienische Euroteam zwei Alfa 156 an den Start bringen wird. Daneben wollen eine Reihe weiterer Teams mit Fahrzeugen von Alfa Romeo, Audi, BMW, Honda und Opel dabei sein. Bis zum Nennungsschluß am 31. Januar 1999 laufen die Verhandlungen der Teams noch auf Hochtouren, zumal ein Teil der Cockpits noch nicht vergeben ist.
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