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Neue Hochleistungsversion des puristischen Mittelmotor-Roadsters
Wie schon der Opel Speedster mit dem 2.2 ECOTEC-Motor (108 kW/147 PS) wird auch das neue 200 PS-Turbo-Hochleistungsmodell beim Sportwagen-Spezialisten Lotus Cars im englischen Hethel exklusiv von Hand gefertigt. Modell und Positionierung: Kompromisslose Fahrmaschine für Enthusiasten Carl-Peter Forster, Vorstandvorsitzender der Adam Opel AG: „Der Speedster Turbo ist eine ultimative Fahrmaschine und verkörpert wie kein zweites Opel-Modell den Marken-Kern-wert Dynamik. Solche exklusiven und emotionalen Nischenprodukte mit alltagstauglicher Technik werden künftig rund 20 Prozent unseres Portfolios ausmachen.“ Der Opel Speedster Turbo wendet sich an Autofans, die Fahrfreude, Leistungsbereitschaft und Individualität über elektronische Annehmlichkeiten und Nutzwert stellen. Der bewusste Verzicht auf Komfort und somit überflüssiges Gewicht prägt das Wesen dieses kompromisslosen Roadsters. Im Gegensatz zu ähnlich fahraktiven, aber teuren Exoten ist der Speedster Turbo für eine breitere Kundenschicht erschwinglich. Das Leistungsgewicht von 4,7 Kilogramm pro PS macht den offenen Zweisitzer in seiner Klasse zu einem konkurrenzlosen Angebot. Die Produktion: Exklusive Fertigung von Hand und mit viel Liebe zum Detail Produziert wird der Opel Speedster Turbo wie schon die Version mit dem 2.2 ECOTEC-Saugmotor beim Sportwagen-Spezialisten Lotus Cars im mittelenglischen Hethel. Der Zusammenbau der Fahrzeuge geschieht in Handarbeit und mit größter Sorgfalt und Präzision, was den exklusiven Charakter des Speedster Turbo unterstreicht. Es dauert insgesamt drei Tage, bis ein Fahrzeug den gesamten Fertigungsprozess inklusive sämtlicher Kontrollverfahren durchlaufen hat. Im Anschluss absolviert jeder fertig montierte Opel Speedster Turbo eine vordefinierte Prüffahrt auf der werkseigenen Teststrecke. Jedes Fahrzeug trägt als Zeichen seiner Exklusivität eine Plakette mit der Produktionsnummer in der Armaturentafel. „Der Speedster Turbo ist die kompromisslose Verbindung eines temperamentvollen Motors und konsequentem Leichtbau zu einem faszinierenden Hochleistungssportwagen für die Straße. Wir haben in diesem Projekt unsere Entwicklungs- und Fertigungskompetenz sowie das Know-how von Lotus Engineering als einem der traditionsreichsten Sportwagen-Hersteller gebündelt“, beschreibt Hans H. Demant, Opel-Technikvorstand, das Speedster Turbo-Konzept. Der 2.0 ECOTEC-Turbomotor: 200 PS-Kraftwerk eröffnet neue Leistungsregionen
Um den 2.0 Turbo ECOTEC-Motor in den Speedster zu integrieren, waren zahlreiche technische Modifikationen nötig: Zunächst mussten die Luftführung an die Einbaulage des aufgeladenen Aggregats – quer zur Fahrtrichtung zwischen Passagierkabine und Hinterachse – sowie das Motormanagement angepasst werden. Des Weiteren verbauten die Opel-Ingenieure für das leistungsstarke Turbotriebwerk einen speziell entwickelten Ladeluftkühler, der durch die ausgestellten vertikalen „Kiemen“ direkt hinter den Türen mit Frischluft versorgt wird. Die geänderte Front mit größerem Lufteinlass im Kühlergrill verleiht dem Speedster Turbo nicht nur ein dynamischeres Aussehen, sondern verbessert gleichzeitig die Anströmung des Wasserkühlers. Die Wärmeabfuhr erfolgt mittels Kamin-effekt nach oben durch die vergrößerten Öffnungen in der Motorraum-Abdeckung. Viel Aufwand steckte Opel in das Sounddesign der neu konstruierten zweiflutigen Auspuff-anlage. Die Experten betonten die tiefen Frequenzen des Klangspektrums, das heisere Ansauggeräusch des Motors und das turbotypische Zischen des Wastegate-Ventils bei Gaswegnahme. Das Resultat ist ein sportlich-sonorer Sound, der das außergewöhnliche Leistungspotenzial des Speedster Turbo unterstreicht. Intelligente Leichtbauweise: Beschränkung auf das Wesentliche Die Gesamtkonzeption des Opel Speedster Turbo ist auf die reine Freude an der schnellen Fortbewegung ausgelegt. Der Philosophie „Weniger ist mehr!“ konsequent folgend, verbannten die Opel-Entwickler alles aus dem Speedster, was nicht unmittelbar dem Fahren dient. Dafür finden im Speedster Turbo nur hochkarätige Komponenten Verwen-dung, die ihre Bewährungsprobe im Rennsport bestanden haben. Tragendes Element und Grundlage für das niedrige Fahrzeuggewicht von 930 Kilogramm (ohne Fahrer) ist ein ultraleichter und zugleich extrem verwindungssteifes Chassis (Monocoque) aus mit-einander verklebten Aluminium- Strangpressprofilen. Die gesamte Konstruktion wiegt lediglich 74 Kilogramm und dient als Aufnahme für die ebenfalls besonders leichten Karosserieteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Gleichzeitig garantiert diese Technologie hohe passive Sicherheit: Die beiden Passagiere sind durch die formstabile Leichtmetallstruktur und zusätzlich durch eine hochfeste Crashbox aus Verbundmaterial – das Prinzip stammt aus der Formel 1 – gut geschützt. Elementare Sicherheitssysteme wie ein Fahrer-Airbag, Dreipunkt-Automatikgurte mit pyrotechnischen Gurtstraffern und ein massiver Überrollbügel sorgen darüber hinaus für den Insassenschutz. Handling und Fahreigenschaften: Rennwagen mit Straßenzulassung Die Fahrwerkskonstruktion des Opel Speedster Turbo zeigt ebenfalls die Nähe zum Rennsport. Doppelte Dreieckslenker mit Schraubenfedern an beiden Achsen übernehmen die Rad-führung und sorgen für eine überragende Agilität. Die Fahrwerksspezialisten optimierten die fahrdynamischen Fähigkeiten und passten die Feder- und Dämpfer-Elemente dem Mehrgewicht und der höheren Motorleistung der Turbo-Version an – im Vergleich zum Speedster 2.2 sind die Federraten etwa 10 Prozent straffer ausgelegt. Gleichzeitig reduzierten sie den Radnachlauf an der Vorderachse, um die Lenkkräfte des Speedster Turbo abzusenken. Im Zusammenspiel mit der breiten Spur (vorne: 1.450, hinten: 1.488 Millimeter), der ausgewogenen Gewichtsverteilung, dem tiefen Schwerpunkt sowie der sehr direkten Lenkung ohne Servounterstützung ergibt sich ein kartähnliches Fahrverhalten. Für adäquate Verzögerung sorgt eine Hochleistungsbremsanlage mit rundum innenbelüfteten Bremsscheiben (Durchmesser: 288 Millimeter); ein Bremskraftverstärker und ABS sind serienmäßig an Bord. Optional gibt es für den Einsatz auf der Rennstrecke gelochte Scheibenbremsen. Aber nicht nur ausgeprägte Fahrpräzision und Dynamik standen im Lastenheft des Speedster Turbo, sondern auch ein Höchstmaß an aktiver Fahrsicherheit. Um der ange-borenen Tendenz von Mittelmotor-Sportwagen zum Übersteuern zu begegnen und die fahrdynamische Balance des Fahrzeugs zu optimieren, untersuchten die Opel-Experten des Internationalen Technischen Entwicklungszentrums (ITEZ) in einer Simulationsreihe verschiedene Felgen- und Reifenbreiten für die Vorderachse. Sie entschieden sich schließ-lich - wie schon beim Speedster 2.2 - für eine Rad-Reifenkombination im Mischformat: Die speziell für den Speedster Turbo entworfenen Fünf-Speichen-Leichtmetallfelgen mit 17-Zoll-Durchmesser sind vorne 5,5 Zoll breit und tragen 175/55 R17-Reifen, während hinten auf 7,5 Zoll breiten Felgen Niederquerschnittreifen im Format 225/45 R17 aufgezogen sind. Durch die schmalere Bereifung an der Vorderachse werden zu hohe Kurvengeschwin-digkeiten tendenziell untersteuernd über die Vorderräder abgebaut. Formel-1-Reifen-hersteller Bridgestone entwickelte für den Opel Speedster spezielle Reifen aus seiner sportlichen Potenza-Serie. Design und Aerodynamik: Ausdrucksstarke Speedster-Linie weiter optimiert Der Opel Speedster Turbo unterscheidet sich optisch erst auf den zweiten Blick von seinem nicht aufgeladenen Bruder. Geblieben ist das progressive Design, das den kompakten Roadster zum Hingucker im Straßenbild macht. Sein betont sportlicher Auftritt ist von scharfen Kanten, spannungsgeladenen Flächen, muskulösen Radhäusern und zahlreichen Kühlluftöffnungen gekennzeichnet. Details wie die futuristisch anmutenden Frontschein-werfer und Heckleuchten, die punktförmigen Nebellampen und die zwei mittig überein-ander platzierten, verchromten Auspuffendrohre sind schlüssig in die Fiberglas-Karosserie integriert und ziehen die Blicke auf sich. Neu und dem Turbo-Modell vorbehalten sind einige optische Modifikationen, die den Speedster Turbo noch dynamischer erscheinen lassen. Für den zusätzlichen Abtrieb bei höheren Geschwindigkeiten sorgen eine Frontspoilerlippe und ein in Wagenfarbe lackierter, dezenter Heckspoiler. Der schwarz vergitterte Frontgrill kommt ohne Querstrebe aus und lässt somit mehr Fahrtwind zum Wasserkühler gelangen. Einen erhöhten Frisch-luftbedarf hat auch der Ladeluftkühler des Turbomotors, der durch die ausgestellten seitlichen Lufteinlässe hinter den Türen versorgt wird. Die markanten Leichtmetallfelgen unterscheiden das 200-PS-Topmodell nicht nur vom Speedster 2.2, sondern reduzieren die ungefederten Massen und tragen somit zum nochmals verbesserten Handling der Turbo-Version bei; zugleich unterstützen sie die Kühlung der Bremsanlage. Für einen sport-licheren „Blick“ lackierten die Designer die Umrandungen der Leuchteneinheiten schwarz – der Speedster Turbo zeigt bereits im Stand seine enorme Leistungsfähigkeit. Von hinten gibt sich die neue Topvariante mit einem Turbo-Schriftzug in Speedster-Grafik zu erkennen. „Mit dem Speedster haben wir das erste Statement der neuen Opel-Designlinie gemacht, die in weiterentwickelter Form in unseren neuen Modellen Vectra, Signum und Meriva zum Ausdruck kommt. Sein markantes Design baut auf unserer langen Tradition von Sport-wagen wie dem legendären Opel GT auf, ist unverwechselbar und gleichzeitig zeitlos. Die Optik des Speedster Turbo setzt diese Linie fort, will aber bewusst seine sportliche Aus-nahmestellung unterstreichen“, erläutert Martin Smith, Opel-Designdirektor und auch privat Fahrer eines Opel Speedster. Ausstattung und Interieur: Aluminium, Leder und ein bisschen Luxus Die neue Turbo-Variante bleibt auch innen der minimalistischen Speedster-Philosophie treu: Nur das Nötigste an Bord – Aluminium und unverhüllte Technik, wohin das Auge schaut. So wirkt der Innenraum des Opel Speedster Turbo spartanisch, aber keineswegs ungemütlich. Für eine perfekte Sitzposition hinter dem kleinen Sport-Lederlenkrad mit Airbag sorgt ein passgenauer Schalensitz mit integrierter Kopfstütze; auch der Beifahrer nimmt in einem sportlichen Schalensitz Platz. Auf Wunsch gibt es eine farbige Lederaus-stattung in Schwarz, Rot, Blau oder Beige, die neben den Sitzbezügen auch die Tür-Innenverkleidungen umfasst; in diesem Fall ist auch die Mittelkonsole mit schwarzem Leder überzogen. Die modifizierten Instrumente des Speedster Turbo tragen silberne Ziffernblätter, eine neue Tankanzeige mit LCD-Balkengrafik sorgt für verbesserte Ablesbarkeit und eine Warnlampe im Drehzahlmesser zeigt dem Piloten den nächsten Gangwechsel an – ganz wie in einem Formel 1-Boliden. Rennsportatmosphäre verbreiten auch der Starterknopf für den Motor sowie der Schaltknauf, die gelochten Fensterkurbeln, der Handbremshebel und die Pedalerie aus massivem Aluminium. Praktisch und ebenfalls serienmäßig vorhanden sind ein Getränkehalter, Ablagetaschen und, neu in der Turbo-Version, zwei Fächer für Handy, Kleingeld und ähnliches.
Der Speedster Turbo bietet von Hause aus alles, was ein Sportwagen braucht.
Ganz im Sinne maximaler Fahrdynamik wurde auf alle überflüssigen
Details verzichtet. Wer seinen Turbo-Speedster dennoch komfortabler und
individueller ausstatten möchte, für den bietet Opel eine kurze
Liste an Sonderausstattungen an. Unter anderem stehen drei Radios mit CD-Player,
MP3-Funktion und integriertem Navigationssystem zu Wahl; die beiden Topgeräte
werden mit zwei zusätzlichen Frontlautsprechern geliefert. Darüber
hinaus sind eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, eine feststehende
Beifahrer-Fußstütze im Zweistufendesign, Edelstahl-Einstiegsleisten
mit „Turbo“-Schriftzug, gelochte Bremsscheiben sowie ein „Tourer-Paket“
verfügbar – auf Wunsch wird der Fußraum des Roadsters mit Dämmmatten
und darüber schwarzem Teppich verkleidet. Für Speedster Turbo-Besitzer,
die ihren offenen Zweisitzer mit serienmäßigem, abnehmbaren
Stoff-verdeck durch alle vier Jahreszeiten bewegen möchten, gibt es
ein in Wagenfarbe lackiertes Hardtop. Das extrem leichte Dachteil ist schnell
und einfach von einer Person zu montieren und verbessert die Alltags- und
Ganzjahrestauglichkeit des Extremsportlers. Passend zu den Stoffverdeckfarben
Schwarz, Blau, Rot und Grün sind für den Turbo neue expressive
Außenlackierungen im Angebot.
** Leergewicht mit 75 kg Fahrer (70156 EEC) = 1.005 kg
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| Fotos (C) by Adam Opel AG
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