Porsche 1999  
1 Überblick 
  • 911 GT3
  • 911 C4
  • 911 C2
  • 911 Cabrio
  • Boxster
  • 2 911 GT 3
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    6 Boxster
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    Porsche - Automobilsalon Genf 1999

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    Überblick 
    Vier 911-Varianten und der Boxster
     
    Porsche 911 GT3 
    Die 911-Familie meldet mit dem GT3 einen neuen Spitzensportler in ihrem Kreis. Seinen ersten Rekord hat er bereits aufgestellt: Mit 7,56 Minuten für eine Umrundung der Nürburgring-Nordschleife ist er das schnellste Serienfahrzeug in dieser Disziplin. Sein 3,6 Liter-Motor basiert auf dem 6-Zylinder-Boxermotor des 911 GT1 und leistet 265 kW (360 
    PS). Den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert er in 4,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 302 km/h. Der 911 GT3 ist der Nachfolger des Modells „RS“ und kann in der Clubsport-Version ohne größere Nachrüstung bei Motorsport-Veranstaltungen an den Start gehen. Im Mai dieses Jahres wird er auf den Markt kommen. 
    Porsche 911 Carrera 4
    Als Coupé oder als Cabriolet, mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder mit der fünfstufigen Tiptronic S – der Carrera 4 bietet 911-Liebhabern alle Variationsmöglichkeiten. Der permanente Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung zur Vorderachse erfolgt über eine Viscokupplung. 
    Seinen besonderen hohen technischen Anspruch unterstreicht der Carrera 4 auch durch das hier erstmals eingesetzte Porsche Stability Management (PSM). Die bisher schon vorhandenen Systeme der Längsdynamik-Regelung wie Antiblockiersystem, Antriebsschlupf-Regelung und automatisches Bremsdifferential werden
    durch eine Querdynamikregelung erweitert. Durch gezielten Bremseingriff und fahrerunabhängige Beeinflussung der Motorleistung kann auch die Fahrstabilität in der Kurve kontrolliert werden. Als Motor kommt der bewährte wassergekühlte Boxermotor mit 300 PS (221 kW) zum Einsatz. Auffälligste Änderung am Motor ist ein sogenanntes elektronisches Gaspedal. Diese hochwertige Technik bringt als zusätzliche Vorteile ein besseres Ansprechverhalten des Motors, geringe Schadstoffemissionen und einen niedrigeren Verbrauch. 
     
    Porsche 911 Carrera
    Das Coupé, das auf der IAA 1997 seine Premiere feierte, besitzt einen wassergekühlten Sechszylinder-Boxermotor hinter der Hinterachse, 3,4 Liter Hubraum, 300 PS (221 kW) bei 6.800/min, maximales Drehmoment 350 Newtonmeter bei 4.600/min, Sechsganggetriebe oder wahlweise Tiptronic S. Die Karosserie zeichnet sich durch geringen Luftwiderstand (cW = 0,30), minimalen Auftrieb, geräumiges Interieur und einen gut nutzbaren Kofferraum aus. Radaufhängungen mit elastokinematischer Vorspurkorrektur garantieren sichere Fahreigenschaften. Mit 1.320 Kilogramm Leergewicht ist der Porsche 911 eines der leichtesten Fahrzeuge in seiner Klasse. Zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung zählen von nun an auch beim Coupé die Seitenairbags vorn. Das Porsche Communication Management (PCM) mit Navigations-System gibt es als High-Tech Mehrausstattung. 
    Porsche 911 Carrera Cabriolet
    Seit dem Frühjahr 1998 erweitert das Cabriolet die Baureihe 911. Als technische Basis dient das 911 Coupé; Motor, Kraftübertragung und Fahrwerk sind identisch. Bei der Entwicklung des neuen 911 galt das Augenmerk von vornherein auch der offenen Version. Daher ist die Karosserie besonders verwindungsfest. Das Verdeck hat eine elektrohydraulische Betätigung, die ein vollautomatisches Öffnen und Schließen per Knopfdruck innerhalb von 20 Sekunden ermöglicht. Die Serienausstattung des Cabriolets entspricht in allen wesentlichen Teilen der des Coupés. Zusätzlich gehört zum Lieferumfang des Cabriolets ein Hardtop aus Aluminium, das wegen des geringen Gewichts von 33 kg von zwei Personen leicht zu handhaben ist. Das Leergewicht des Cabriolets beträgt 1.395 kg und liegt 75 kg über dem des Coupés. 
    Porsche Boxster
    Der Mittelmotor-Roadster ist seit 1996 im Programm. In der Käufergunst liegt er weiterhin hervorragend im Rennen. Im vergangenen Geschäftsjahr konnte der Absatz um 18,5 Prozent auf 18.817 Fahrzeuge gesteigert werden. Der Boxster zeichnet sich besonders durch seinen vor der Hinterachse sitzenden wassergekühlter Sechszylinder-Boxermotor aus. Die Daten: 2,5 Liter Hubraum, 204 PS (150 kW) bei 6.200/min, maximales Drehmoment 245 Newtonmeter bei 4.500/min. Die Kraftübertragung auf die Hinterräder erfolgt über das Fünfganggetriebe oder die Fünfgangautomatik Tiptronic S. Die Möglichkeit zu individuellerer Gestaltung bieten drei Aufwertungspakete „Classic“, „Trend“ und „Sport Design“. Ein Hardtop aus Aluminium ist als Extra erhältlich. Ferner gibt es hochwertige Mehrausstattungen wie beim Carrera – einschließlich PCM.
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