Köln - Das "X 400-Coupé" ist nach einem
am Dienstag vorab veröffentlichten Bericht der "Auto Zeitung" das
bislang ehrgeizigste Projekt der Firmengeschichte. Mit diesem fast vollwertigen
Viersitzer, der eine halbe Nummer größer ist als die 3er Reihe
von BMW, wolle Jaguar den Absatz auf einen Schlag verdoppeln. Über
100.000 Limousinen sollen pro Jahr im englischen Jaguar-Werk Halewood vom
Band laufen. Die erste Stufe der "X 400"-Rakete koste lediglich 675 Millionen
Dollar, "gerade einmal 50 Millionen Dollar mehr, als die Controller für
den Nachfolger der großen Limousine XJ8 veranschlagt haben". Mit
knapp 300 Millionen Dollar halte sich auch das Budget für den Zweitürer
im Rahmen.
Allerdings: Die Jaguar-Fans in aller Welt müssen auf ihre "Kompaktkatze" länger als geplant warten: Nach dem Bericht der "Auto Zeitung" soll das kleine Jaguar-Coupé nicht schon auf der nächsten Detroit Auto Show im Januar 2000, sondern zwei Jahre später vorgestellt werden. Als Grund nannte die "Auto Zeitung" den Serienanlauf der "X 400"-Limousine im Mai 2001. Dieser Limousine, für die noch keine Typenbezeichnung existiere, solle nicht die Schau gestohlen werden. Dafür zeigt die renommierte Zeitschrift aber in ihrer jüngsten Ausgabe bereits eine Computer-Retusche des "X 400"-Coupé.
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Olaf Kuhlmann
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